1. Das Geschäftsmodell vor der Gesellschaft festlegen
Beschreiben Sie, welche Aufträge die Schweizer Firma gewinnen und erfüllen soll. Wird sie eigene Mitarbeiter beschäftigen, mit selbstständigen Subunternehmen arbeiten oder schrittweise lokale Strukturen aufbauen? Diese Entscheidungen beeinflussen Verträge, Finanzierung und Administration. Ein bestehender Auftrag kann ein Ausgangspunkt sein; er beantwortet noch nicht alle Fragen des laufenden Geschäfts.
- Auftragspipeline und geplante Leistungen darstellen
- Eigene Aufgaben von Leistungen anderer Unternehmen abgrenzen
- Erwartete Ausgaben und Zahlungseingänge zeitlich planen
2. Gründungsvoraussetzungen zusammenstellen
Eine Schweizer GmbH entsteht mit dem Handelsregistereintrag. Das Mindeststammkapital beträgt CHF 20.000 und ist vollständig einzubringen. Die Gesellschaft muss durch mindestens eine Person mit Wohnsitz in der Schweiz vertreten werden können. Eigentümer, Geschäftsführung, Zeichnungsberechtigungen und Domizil sind daher früh festzulegen. Einlagekapital und verbrauchte Gründungskosten sind unterschiedliche Positionen in Ihrer Planung.
- Gesellschafter und Beteiligungsverhältnisse festlegen
- Geschäftsführung, Vertretung und Zuständigkeiten bestimmen
- Firma, Zweck, Sitz und benötigte Unterlagen abstimmen
3. Den operativen Start vorbereiten
Planen Sie, wie Angebote, Bestellungen, Rechnungen und Zahlungen ab dem ersten Auftrag abgewickelt werden. Legen Sie fest, welche Gesellschaft welche Verträge abschließt. Bei grenzüberschreitenden Strukturen sollte auch die tatsächliche Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen nachvollziehbar sein. Eine Schweizer Adresse allein organisiert weder die Ausführung noch die kaufmännischen Abläufe.
- Bank- und Zahlungsabläufe sowie Zugriffsrechte einrichten
- Rechnungsprozess und Belegablage vorbereiten
- Auftragsverantwortung und Freigaben für Ausgaben festlegen
4. Laufende Aufgaben von Anfang an einplanen
Nach der Gründung kommen Belege, laufende Abrechnungen und gegebenenfalls Mitarbeiter hinzu. Buchhaltung, steuerliche Einordnung und Personaladministration gehören deshalb bereits in die Startplanung. Vereinbaren Sie, wer welche Informationen liefert und welche Aufgaben die externe Betreuung übernimmt. Der Bedarf kann sich mit Teamgröße, Auftragsvolumen und der Art Ihrer Einsätze verändern.
- Regelmäßige Übergabe von Rechnungen und Bankunterlagen vereinbaren
- MWST-Fragen und Abrechnungspflichten einordnen lassen
- Bei Mitarbeitern Lohnprozess und Versicherungsfragen vorbereiten
5. Betreuung mit dem Unternehmen weiterentwickeln
Swiss Support begleitet Kunden von der Gründung bis zum jahrelangen Wirken auf dem Markt. Für Ihren Betrieb bedeutet das: Der vereinbarte Betreuungsumfang kann an neue Aufgaben angepasst werden. Besprechen Sie beispielsweise einen Personalaufbau, zusätzliche Tätigkeiten oder veränderte Abläufe frühzeitig, damit die Administration mit Ihrer Geschäftsentwicklung Schritt hält.
- Gründung und laufende Betreuung zusammen besprechen
- Übergaben, Freigaben und wiederkehrende Termine festhalten
- Den Betreuungsumfang bei Veränderungen überprüfen
Quellen & weiterführende Grundlagen
Die konkrete Einordnung richtet sich nach Ihrem Betrieb und Vorhaben. Diese Übersicht unterstützt die Vorbereitung.
