1. Eine gemeinsame Vergleichsgrundlage herstellen
Nutzen Sie für alle angefragten Unternehmen denselben Planstand und dieselbe Leistungsbeschreibung. Werden Unterlagen nachgereicht, sollten alle Beteiligten wissen, welche Version gilt. Übertragen Sie die wesentlichen Angebotspositionen in eine Übersicht mit Leistung, Menge, Einheit, enthaltenen Nebenleistungen und offenen Fragen. Fehlende Angaben bleiben als ungeklärt markiert.
- Sind Mengen und Einheiten identisch?
- Ist derselbe Ausführungs- und Planungsstand zugrunde gelegt?
- Welche Positionen wurden alternativ oder gar nicht angeboten?
2. Material und Ausführungsgrenzen abgleichen
Prüfen Sie, wo das Arbeitspaket beginnt und wo es endet. Zur Montage können je nach Vereinbarung vorbereitende Arbeiten, Anschlüsse, Oberflächen oder Prüfungen gehören – oder gerade nicht. Auch die Frage, wer Material bereitstellt und wer es zum Einbauort transportiert, muss in beiden Angeboten gleich verstanden sein.
- Beginn und Ende jeder Leistung beschreiben
- Materialbereitstellung und Transportwege klären
- Anschlüsse, Prüfungen und Dokumentation einzeln zuordnen
3. Termine mit Voraussetzungen verbinden
Eine genannte Einsatzwoche ist nur dann vergleichbar, wenn die Voraussetzungen dafür dieselben sind. Fragen Sie, welche Flächen freigegeben sein müssen und welche Vorleistungen benötigt werden. Stimmen Sie ab, wie sich Unterbrechungen, abschnittsweise Übergaben oder geänderte Reihenfolgen auf die Planung auswirken. Ein Termin sollte gemeinsam mit seinen Bedingungen dokumentiert werden.
- Beginn, Abschnitte und vorgesehene Dauer abgleichen
- Vorleistungen und Freigaben mit Verantwortlichen benennen
- Verfahren bei Änderungen und Behinderungen abstimmen
4. Vertragspartner und Nachweise konkretisieren
Vor der Beauftragung sollte feststehen, welches Unternehmen die vereinbarten Arbeiten ausführt und wer Ihr Vertragspartner ist. Erforderliche Qualifikationen und Nachweise richten sich nach dem Gewerk und dem konkreten Einsatz. Die Zugehörigkeit zu einer Unternehmensgruppe ersetzt diese Abstimmung nicht. Bei VALENTARO führen die beteiligten Unternehmen ihre vereinbarten Arbeiten eigenständig aus.
- Vollständige Unternehmensangaben festhalten
- Gewerkbezogene Qualifikationen und notwendige Nachweise anfragen
- Technische und kaufmännische Zuständigkeiten zuordnen
5. Offene Punkte vor der Entscheidung schließen
Fassen Sie Rückfragen so zusammen, dass sie positionsbezogen beantwortet werden können. Ein Beispiel: Enthält die Position für eine Trockenbauwand auch die vereinbarte Oberflächenbearbeitung, oder wird diese separat kalkuliert? Eine bestätigte Ergänzung schafft eine bessere Grundlage als eine Annahme beim Vergleich der Gesamtsummen.
- Abweichungen je Angebotsposition aufführen
- Preisfolgen und Terminfolgen klären lassen
- Den abgestimmten Leistungsstand vor Beginn festhalten
