1. Das gewünschte Ergebnis beschreiben
Beginnen Sie mit dem Gewerk und dem Teil Ihres Auftrags, bei dem Sie Unterstützung benötigen. Ein klarer Leistungsumfang ist hilfreicher als eine reine Angabe zur gewünschten Teamgröße.
- Objekt, Einsatzort und betroffene Bauabschnitte
- Arbeiten, die das Subunternehmen ausführen soll
- Leistungen, die bei Ihnen oder anderen Beteiligten bleiben
- Vorhandenes Leistungsverzeichnis mit Mengen und Einheiten
2. Pläne und Anforderungen zusammenstellen
Stellen Sie die Unterlagen zusammen, auf deren Grundlage ausgeführt und kalkuliert werden soll. Benennen Sie den Planstand, damit spätere Änderungen nachvollziehbar bleiben.
- Grundrisse, Ausführungspläne und relevante Details
- Vorgesehene Materialien, Systeme und Ausführungsqualität
- Fotos des aktuellen Zustands, soweit vorhanden
- Besondere Anforderungen und noch offene Planungsfragen
3. Termine mit der Baustellensituation verbinden
Ein gewünschter Starttermin allein beschreibt den Ablauf noch nicht. Entscheidend ist auch, wann Flächen und Vorleistungen bereitstehen und wie sich der Auftrag in die übrigen Arbeiten einfügt.
- Gewünschter Beginn, Abschnitte und vorgesehene Dauer
- Stand der Vorleistungen und mögliche Abhängigkeiten
- Zugang, Arbeitszeiten und Ansprechpartner vor Ort
- Lagerflächen, Materialtransport, Gerüst oder Hebetechnik
4. Die Kalkulationsgrundlage abstimmen
Halten Sie fest, welche Leistungen und Nebenleistungen im Angebot enthalten sein sollen. Konditionen werden für den konkreten Auftrag vereinbart; die Referenz eines ähnlichen Projekts ersetzt keine eigene Kalkulation.
- Zuständigkeit für Material, Werkzeug und Logistik
- Umgang mit Anreise und Unterkunft
- Gewünschte Abrechnungsgrundlage und Nachweise
- Vorgehen bei Leistungsänderungen und zusätzlichen Arbeiten